Jeder Gärtner weiß, fertig mit der Gartenarbeit ist man nie. Neben der laufenden Gartenpflege wird in den Gödenrother Gärten aber zusätzlich immer noch gebaut. Das aktuelle Projekt ist der Erdkeller oder, wie er von uns liebevoll genannt wird, das Hobbithaus.
Erde und Baumstämme müssen in größeren Mengen und Maßen bewegt werden, damit ein Raum entsteht, in dem ganzjährig konstante Temperaturen herrschen. Hier können dann zum Beispiel nicht frostfeste Pflanzen bzw. deren Knollen überwintern, der Raum kann aber auch anderweitig genutzt werden, ganz profan als Geräteschuppen oder auch für Veranstaltungen.
Abgesehen von den Bauarbeiten sind wir natürlich im Dialog mit Pflanzen in den Gödenrother Gärten. Einige Arten nehmen Überhand und breiten sich an Stellen aus, die wir nicht für sie vorgesehen hatten. Ja, wir jäten Unkraut. Auch in der Permakultur wird das manchmal notwendig. In diesem Sommer machen uns besonders der Ampfer-Knöterich (Persicaria lapathifolia), der Stachel- oder Kompass-Lattich (Lactuca serriola), die Acker-Kratzdistel (Cirsium vulgare) und die Nickende Distel (Carduus nutans) das Leben schwer.